Consultation Nationale - du 15 avril au 15 octobre 2008
Einzugsgebiete überschreiten die Grenzen der Regionen und umfassen in Frankreich Flüsse und ihre Nebenflüsse. Es handelt sich um ein Gebiet von antürlichen Ressourcen, in dem Regenwasser versickert und durch das Gewässernetz zusammenfließt, um ins Meer zu münden.
Gewässer in gutem Zustand erhalten das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Sie enthalten keine Giftstoffe. Es steht allen in ausreichender Menge zur Wasser zur Verfügung.
Das Leitschema zu Gewässerbewirtschaftung und –Management (SDAGE) ist ein Dokument, das die Verbesserungszielsetzungen der Qualität der Flüsse und des Wassers für 6 Jahre bestimmt. Es wird vom Einzugsgebietskomitée erarbeitet.
Das Maßnahmenprogramm wird für den selben Zeitraum vom Präfekt des Einzugsgebiets erstellt und beinhaltet die Aktionen, welche die Erreichung der Zielsetzungen des SDAGE ermöglichen.
Es besteht aus 100 lokalen Entscheidungsträgern (gewählte Vertreter der kommunalen Körperschaften, Firmenleiter, Vertreter der Landwirte, Verbraucher- und Naturschutzvereine, Staatsbeamte). Seine Aufgabe besteht darin, den leitenden Wasserwirtschaftsplan für das Einzugsgebiet zu definieren. Es bestimmt das Aktionsprogramm der Wasseragentur. Es implementiert die Finanzierungen (Gebühren und Hilfen) im vom Gesetz festgelegten Rahmen. Im französischen Mutterland gibt es sieben große Einzugsgebiete, mit Einzugsgebietkomitee und Wasseragentur. Eine ähnliche Organisation besteht in den französischen Überseegebieten.
Das Einzugsgebietkomitee hat der Wasseragentur die Organisation der Anhörung der Öffentlichkeit anvertraut.
Das Leitschema zu Gewässerbewirtschaftung und –Management (SDAGE)